Schicksal oder Lebensplan – und was hat das mit dir zu tun?

Vielleicht hast du dir diese Frage auch schon einmal gestellt. Gibt es so etwas wie Schicksal? Oder einen Lebensplan, der schon lange feststeht? Oder ist alles einfach Zufall und wir entscheiden jeden Tag neu, wohin unser Weg führt?

Viele Menschen glauben daran, dass es einen größeren Plan gibt. Dass unser Leben nicht einfach so passiert, sondern dass wir Erfahrungen machen sollen. Andere sagen, wir haben völlige Freiheit und alles liegt allein in unserer Hand. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

Denn ja, wir treffen jeden Tag Entscheidungen. Kleine und große. Und natürlich haben sie Auswirkungen. Gleichzeitig gibt es Dinge im Leben, die wir uns ganz sicher nicht bewusst aussuchen. Verluste, Krankheiten, schwere Zeiten, schwierige Familienverhältnisse. Dinge, die einfach passieren und uns den Boden unter den Füßen wegziehen.

Gerade dann kommt oft dieser Gedanke: Das habe ich mir nicht ausgesucht. Und das stimmt auf der menschlichen Ebene auch völlig. Niemand wünscht sich Ablehnung, Schmerz oder eine schwere Kindheit. Und trotzdem könnte genau das Teil eines größeren Plans sein. Nicht als Strafe, sondern als Erfahrung.

Vielleicht geht es in diesem Leben darum, zu lernen, mit Zurückweisung umzugehen. Oder sich selbst Halt zu geben, wenn niemand sonst es tut. Vielleicht geht es darum, Mitgefühl zu entwickeln, Grenzen zu setzen oder den eigenen Wert zu erkennen. Dinge, die man oft nur lernt, wenn es nicht leicht ist.

Wenn man beginnt, das eigene Leben aus dieser Perspektive zu betrachten, verändert sich etwas. Nicht alles fühlt sich sofort besser an. Aber manches ergibt plötzlich mehr Sinn. Dinge, die früher nur wehgetan haben, bekommen eine andere Bedeutung. Nicht weil sie gut waren, sondern weil sie etwas in uns geformt haben.

Das Leben läuft selten geradeaus. Oft bringt es uns auf Wege, von denen wir nie gedacht hätten, dass sie zu uns passen könnten. Und trotzdem führen sie uns genau dorthin, wo wir innerlich wachsen. Manchmal leise, manchmal schmerzhaft, manchmal erst viel später erkennbar.

Das bedeutet nicht, dass wir alles hinnehmen müssen. Im Gegenteil. Es geht darum, bewusst zu leben. Hinzuschauen. Entscheidungen zu treffen. Verantwortung zu übernehmen. Und gleichzeitig anzuerkennen, dass nicht alles kontrollierbar ist.

Eine positive Haltung kann dabei helfen. Nicht im Sinne von Schönreden oder Verdrängen, sondern im Sinne von Vertrauen. Vertrauen darauf, dass selbst schwere Phasen einen Sinn haben können. Dass sie uns etwas zeigen wollen. Und dass wir mehr Kraft in uns tragen, als wir oft glauben.

Am Ende geht es nicht darum, ob es Schicksal oder freien Willen gibt. Es geht darum, wie du dein Leben betrachtest. Ob du dich als Opfer der Umstände siehst oder als jemanden, der Erfahrungen sammelt, wächst und seinen eigenen Weg geht.

Du bist nicht hier, um perfekt zu sein. Du bist hier, um zu erleben, zu fühlen, zu lernen und dich zu entwickeln. Alles, was dir begegnet, gehört zu deiner Geschichte. Und du darfst entscheiden, was du daraus machst.


Schlussgedanke:
Vielleicht ist dein Lebensplan nicht, ein perfektes Leben zu führen, sondern ein echtes.




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Träume... Botschaften des Himmels Bestimmt bist du schon einmal verfolgt worden und in höchster Todesangst geflohen. Auf einer Party haben dich alle Gäste angestarrt und du hast im gleichen Moment gemerkt: Ich bin ja nackt! Dann wieder bist du in tiefe Abgründe gestürzt oder dir sind alle Zähne ausgefallen. Du kennst diese Situationen und warst froh, wenn du dann morgens aufgewacht bist. Es sind klassische Träume, Träume, die immer wiederkehren. In fast allen Kulturen und in allen Zeiten. Jeder kennt solche Träume. Und das heißt auch: Fast jeder erinnert sich an solche Träume. Das ist ungewöhnlich, denn die meisten Träume – über 90 Prozent – sinken gleich wieder nach dem Aufwachen in Vergessenheit. Insbesondere Glücksträume scheinen kaum oder gar nicht im Gedächtnis haften zu bleiben. Krasse Angst- und Alpträume hingegen – und die meisten klassischen Träume sind Angstträume – überschatten noch den folgenden Tag oder bleiben sogar über Wochen und Monate beunruhigend. Das muss nicht so sein. 1. Persönliche Erlebnisse mit Träumen Neue Theorien zur Entstehung von Träumen und neue Methoden zu ihrer Deutung geben gerade den schlimmen Träumen die besten Noten. Denn sie bereiten einen Schub in der Entwicklung der Persönlichkeit vor. Sie können auf einen Konflikt hinweisen, der jetzt zur Lösung und Klärung ansteht. Und sie geben Hinweise darauf, wie der Konflikt gelöst werden kann. Einige Traumforscher gehen davon aus, dass in unseren Träumen Erfahrungen und Erlebnisse aus früheren Leben auftauchen. Warum träumt ein kleines Kind immer wieder davon, es würde verschüttet? Ein anderes ertrinkt oder wird von Flammen bedroht. Obwohl es solche Erfahrungen in diesem Leben noch nie gemacht hat. Ich habe als Kind immer wieder geträumt, mein Vater geht in den Krieg, und ich wusste, er kommt nicht wieder. Woher wusste ich als Kleinkind, was Krieg ist und was es bedeutet, dass mein Vater sterben wird? 2. Die Natur der Träume 2.1. Typische Traumszenarien Ob wiederkehrende Alpträume auf ein früheres Leben zurückzuführen sind, lässt sich nicht nachprüfen. Ich persönlich glaube daran. Wichtiger jedoch ist, dass die Ängste jetzt besiegt werden, wie überhaupt alle Konflikte, die in Träumen auftauchen. Ich gehe noch einen Schritt weiter: sie tauchen auf, damit sie endlich bewältigt werden! Traumlexika, in denen einzelne Symbole gedeutet werden können, sind natürlich hilfreich. Aber den grundsätzlichen Sinn des Traumes kann nur der Träumer selbst herausfinden. Jeder von uns muss und kann lernen, seine Träume zu erkennen und zu deuten. Und wenn es gelingt, stehen uns ungeahnte Tore und Möglichkeiten offen. 2.2. Erinnerung an Träume Das Erinnern ist Übungssache. Ich empfehle dir ein Traumtagebuch, in dem du direkt nach dem Aufwachen alle Erinnerungen sofort notierst. Hilfreich ist auch, abends vor dem Einschlafen das Höhere Selbst um Erinnerungen am nächsten Morgen zu bitten. Vielleicht dauert es mit dem Erfolg ein wenig, aber wie so oft im Leben macht Training auch hier alles möglich. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit der Traumdeutung, und es ist und bleibt für mich ein sehr spannendes Thema.