
Ein Jenseitskontakt kann eine lebensverändernde Erfahrung sein. Es ist ein Geschenk, das uns die Möglichkeit gibt, mit jenen in Verbindung zu treten, die uns lieb sind und die schon vorausgegangen sind. In diesem Blog schauen wir uns an, wie wir uns auf so eine Erfahrung vorbereiten und sie bestmöglich nutzen können. Sei offen für jeden, der zu dir kommt.
Erwartungen loslassen
Vielleicht hast du schon ganz genaue Vorstellungen davon, wie ein Jenseitskontakt ablaufen soll, wer erscheinen soll und welche Beweise der Verstorbene liefern muss. Wenn du mit dieser Einstellung zu mir kommst, bist du oft schon vorher blockiert. Dann wird es für mich und die geistige Welt schwer, den Kontakt herzustellen. Es liegt nicht in meiner Hand, was die Verstorbenen sagen – das entscheiden sie selbst. Ich kann sie auch nicht dazu bringen, bestimmte Beweise zu liefern. Wenn du dich die ganze Zeit auf einen bestimmten Namen oder Gegenstand konzentrierst, könnte es passieren, dass du die Sitzung gar nicht richtig genießen kannst.
Ich bin nach dem englischen Spiritualismus ausgebildet worden, das heißt, ich arbeite beweisorientiert. Die geistige Welt und ich tun unser Bestes, um dir deinen geliebten Verstorbenen so genau wie möglich zu beschreiben, damit du ihn erkennen kannst. Ich kann aber nicht versprechen, dass genau die Person erscheint, die du dir wünschst. Das heißt aber nicht, dass zum Beispiel deine Mama nicht versuchen wird, durchzukommen. Sie weiß, dass du einen Termin gebucht hast, und wird alles geben, um zu dir zu kommen.
Vielleicht meldet sich auch ein entfernter Verwandter, der dir gerade etwas Wichtiges mitzuteilen hat. Vielleicht gibt es gerade in deinem Leben etwas, wo dieser Verwandte dir helfen kann. Gib allen die Chance, sich mitzuteilen.
Unterstützung ohne Entscheidungen abnehmen
Die geistige Welt nimmt dir keine Entscheidungen ab, aber sie ist immer unterstützend an deiner Seite. Sie sind nicht plötzlich allwissend, aber sie haben Verständnis und Einsicht, die dir helfen können, ohne dir die Kontrolle zu nehmen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ich oft zum Umdenken animiert wurde, aber die Entscheidung immer selbst treffen musste.
Es erinnert mich gerade an eine Sitzung vor langer Zeit. Eine Klientin bekam einen Kontakt zu ihrem Vater und auf einmal sagte er, er könne jetzt alles sagen, was er möchte, sie würde es tun. Das hätte er sich mal im Leben gewünscht. Wir mussten beide so lachen, weil mich das in dieser Sitzung auch gleich an das Verhältnis zu mir und meinem Vater erinnert hat. Der Vater dieser Klientin hat ihr im Leben immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden und trotzdem hat sie immer ihre eigenen Entscheidungen getroffen. Meistens lag sie dabei falsch und hätte auf ihren Vater hören sollen. Der Vater dieser besagten Klientin zeigte mir, dass sie nicht nur voller Trauer um ihn war, sondern zur gleichen Zeit auch ziemliche Eheprobleme hatte. Auch dieser Vater animierte seine Tochter zum Umdenken, ohne ihre eigenen Entscheidungen abzunehmen und sie ging mit einem guten Gefühl aus dieser Sitzung.
Skepsis ist in Ordnung
Es ist verständlich, wenn du skeptisch bist. Wenn du dich aber öffnest und darauf einlässt, kannst du erleben, dass es eine tiefere Ebene gibt, die dich mit deinen Lieben verbindet. Es ist wichtig, Ängste und Zweifel loszulassen und offen zu sein. Es gibt einen Unterschied zwischen gesunder Skepsis und übertriebener Skepsis. Du kannst skeptisch sein und trotzdem offen bleiben. Wenn du aber so skeptisch bist, dass du keine Botschaften akzeptieren kannst, bist du bei mir falsch und wir würden unsere Zeit verschwenden.
Ich bin kein Messias, ich möchte nur Himmel und Erde verbinden. Natürlich glaube ich nicht alles blind, aber ich bleibe offen. Einmal hatte ich einen Klienten, der sehr skeptisch war und bei 35 Grad in einer lauschigen Sommerhitze mit hochgezogener Maske vor mir saß. Der Jenseitskontakt war so überzeugend, dass sein ganzer Körper sich im Laufe der Sitzung entspannte. Später erzählte er, dass er dachte, ich würde alles nur aus Mimik und Gestik lesen. Aber sein Wunsch, den Kontakt zu seinem verstorbenen Lieben zu erleben, war so stark, dass er sich am Ende mit offenem Herzen darauf eingelassen hat und nicht enttäuscht wurde.
Tipp für Skeptiker
Wenn du unsicher bist, probiere es anonym oder lass einen Freund die Anmeldung übernehmen. So kannst du sicher sein, dass ich keine Informationen über dich habe und du selbst die Echtheit meiner Fähigkeiten erleben kannst.
Das Geschenk annehmen
Wenn wir uns auf einen Jenseitskontakt einlassen, öffnen wir uns für eine Erfahrung, die uns tief berühren kann und Trost sowie Heilung schenkt. Es ist ein Geschenk, das uns zeigt, dass unsere Lieben, die nicht mehr sichtbar bei uns sind, uns trotzdem immer begleiten. Sei offen für ihre Botschaften, lass dich auf die Erfahrung ein und nimm sie als Geschenk an. Sie sind da, um uns zu helfen und uns Liebe zu schenken, ohne uns die Kontrolle über unser Leben zu nehmen.








