
TIERE IN DER GEISTIGEN WELT
Unsere tierischen Begleiter haben genau wie wir Menschen eine unsterbliche und einzigartige Seele.
Sie sind so viel mehr als nur Haustiere. Sie sind Freunde, Seelentröster und Familienmitglieder. Unsere Vierbeiner leben mit uns, teilen unseren Alltag und begleiten uns oft über viele Jahre. Wir lieben sie wie unsere Kinder. Dank ihrer feinen und sensiblen Art spüren sie ganz genau, wie es uns geht. Wenn wir traurig sind, sind sie da. Wenn wir Trost brauchen, legen sie sich still zu uns. Und manchmal reicht allein ihre Nähe, um uns wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Viele Tiere kommen mit einer ganz bestimmten Aufgabe in unser Leben. Sie begleiten uns eine Zeit lang hier auf der Erde und oft sogar darüber hinaus. Denn ähnlich wie bei verstorbenen Menschen zeigen sich auch Tiere nach ihrem Tod mit ihren typischen Wesenszügen. Sie zeigen mir ihre Todesursache, ihre Lieblingsspielzeuge oder kleine Eigenheiten, die nur ihr Mensch kennen kann.
Als jemand, der Tiere über alles liebt, weiß ich aus tiefstem Herzen, wie wichtig sie für uns sind. Die Verbindung zwischen Mensch und Tier ist oft unglaublich stark. Und ja, auch unsere verstorbenen Vierbeiner spüren unsere Trauer. Sie möchten uns zeigen, dass es ihnen gut geht.
Was passiert mit unseren Tieren nach ihrem Tod?
Nach der spirituellen Lehre gibt es eine geistige Welt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Tiere.
Als Jenseitsmedium habe ich schon oft erlebt, dass sich während einer Sitzung auch verstorbene Haustiere zeigen. Das geschieht durch Bilder, Gefühle oder innere Worte. Es ist die Sprache der geistigen Welt. Die universelle Sprache dahinter ist immer die gleiche. Liebe.
Energie geht niemals verloren. Sie verändert nur ihre Form.
Meine persönliche Erfahrung
Unsere geliebten Vierbeiner sind ein fester Teil unserer Familie. Wenn sie gehen müssen, hinterlassen sie eine schmerzhafte Leere. Als vor vielen Jahren mein geliebter Hund Joey starb, hatte ich einen Traum von meinem verstorbenen Vater. Er hielt Joey einfach im Arm. Kein Wort. Nur ein Lächeln. Ganz typisch für ihn. So nach dem Motto: Denk selbst nach, du weißt, was das bedeutet.
Und natürlich wusste ich es sofort. Alles ist gut. Joey ist bei ihm. Er ist nicht allein.
In den Wochen und Monaten danach hörte ich Joey durch meine Wohnung laufen. Ich spürte seine Präsenz morgens beim Zähneputzen hinter mir stehen. Das hat mich zu seinen Lebzeiten übrigens regelmäßig wahnsinnig gemacht. Etwa vier Wochen nach seinem Tod wachte ich eines Nachts auf und wollte ihn ins Bett heben, weil er wie früher gegen das Bett gesprungen war.
Ich könnte viele solcher Erlebnisse erzählen. Mit der Zeit wurden seine Besuche weniger, aber mein Vertrauen blieb. Ich wusste, alles ist gut.
Auch wenn es weh tut, unsere Tiere in die geistige Welt gehen zu lassen, hat mir dieser Gedanke immer Trost geschenkt. Joey war nicht weg. Er war nur anders da.
Tiere bleiben Teil unserer Verbindung
Eines steht für mich fest. Unsere tierischen Begleiter bleiben für immer in unseren Herzen. Und auch nach ihrem Tod bleiben sie Teil unserer Verbindung zur geistigen Welt.
Der Gedanke an Tiere im Himmel kann sehr tröstlich sein. Nicht nur im Hinblick auf unsere eigenen Haustiere. Auch Nutz und Wildtiere haben ihren Platz in der geistigen Welt. Sie haben jedoch keinen Grund, sich in einer Jenseitssitzung zu melden. Der Kontakt entsteht immer durch Liebe und Verbindung.
Dieses Thema erinnert mich jedes Mal daran, wie wichtig unser Umgang mit allen Lebewesen auf diesem Planeten ist. Wir teilen nicht nur diesen Lebensraum miteinander. Wir teilen auch die gleiche unsterbliche Essenz unserer Seelen.
Ein sanfter Gedanke zum Abschluss
Wenn du um ein Tier trauerst, dann darfst du darauf vertrauen, dass diese Verbindung nicht endet. Liebe hört nicht auf, nur weil ein Körper geht. Unsere Tiere bleiben auf ihre eigene Weise bei uns. Manchmal ganz leise. Manchmal spürbar nah.
Und vielleicht ist genau das der größte Trost. Dass wir uns eines Tages wiedersehen. Bis dahin tragen wir sie in unserem Herzen, in unseren Erinnerungen und in all den kleinen Momenten, in denen wir plötzlich an sie denken müssen.
Du bist nicht allein mit deiner Trauer. Und dein Tier ist nicht weit weg.








