Vom intuitiven Spürgefühl zum professionellen Medium

Jeder Mensch hat mediale Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten können sich durch Übung und Training immer weiter verbessern. Wer ein professionelles Medium werden möchte, braucht Geduld, Disziplin und Vertrauen in sich selbst und in die geistige Welt.

Am Anfang meines eigenen Weges habe ich oft beobachtet, wie beeindruckend andere Menschen darin waren, Kontakt zu Verstorbenen aufzunehmen. Heute weiß ich, dass jeder Mensch mediale Fähigkeiten hat, nur in unterschiedlicher Stärke.

Aber bedeutet das, dass jeder automatisch ein Medium ist?

Im Leben passieren oft Dinge, die wir uns nicht erklären können. Déjà-Vu-Erlebnisse, Vorahnungen oder plötzliche intuitive Gedanken sind Beispiele dafür. Manche Menschen spüren sogar die Nähe von Verstorbenen. Es gibt Momente, in denen wir an jemanden denken und kurz darauf ruft genau diese Person an. Oder wir gehen einen anderen Weg zur Arbeit und erfahren später von einem Unfall auf der üblichen Strecke. Solche Erlebnisse können ein Hinweis auf Medialität sein. Vielleicht nutzt du diese Fähigkeit schon unbewusst. Wenn du dich bewusst damit beschäftigst, kannst du sie noch stärker einsetzen.

Für andere klingt das oft wie Fantasie. Lass dich davon nicht entmutigen. Stehe zu dir selbst und deinen Erfahrungen.

Es spielt keine Rolle, welche anderen Talente du hast. Die Gabe der Medialität steckt in dir. Sie bringt aber auch Verantwortung mit sich. Es liegt an dir, ob du diese Gabe annimmst und im Alltag nutzt. Vielleicht entdeckst du sogar eine neue Berufung als spiritueller Ratgeber, Heiler oder Medium für Jenseitskontakte. Es gibt viele Wege, deine Medialität zu entwickeln, zum Beispiel durch Meditation oder das Vorstellen von Bildern in deinem Kopf. Genauso wichtig ist es, offen zu sein und auf deine Intuition zu hören. Wer seine intuitive Seite stärkt, kann sein Leben sowohl privat als auch beruflich bereichern. Wir werden sensibler für andere Menschen und treffen bessere Entscheidungen. Leider wird Medialität oft belächelt und als Spinnerei abgetan.

Es reicht aber nicht, nur zu wissen, dass man medial veranlagt ist. Nur weil die Fähigkeit in dir steckt, bist du noch lange kein Medium. Die Entwicklung braucht Übung und ein gutes Verständnis dafür, wie Energien und Informationen aus der geistigen Welt wirken. Wer sich dieser Aufgabe stellt, kann seine medialen Kräfte stärken und anderen als Vermittler zwischen Diesseits und Jenseits helfen.

Die geistige Welt zeigt sich auf viele Arten. Manchmal müssen Sinne genutzt werden, die wir im Alltag kaum einsetzen. Dazu gehören Hellhören, Hellsehen, Hellriechen, Hellschmecken, Hellwissen und Hellfühlen.

Ich begleite seit vielen Jahren Menschen als spiritueller Coach auf dem Weg, ihre Medialität zu entdecken.

Ein Medium zu werden erfordert Übung und Disziplin. Wer seine Fähigkeiten verbessern und eine Verbindung zur geistigen Welt aufbauen möchte, kann dies durch Schulungen, Workshops und Seminare tun. Ein einzelner Kurs reicht nicht aus. Eine mehrjährige Ausbildung ist empfehlenswert. Diese umfasst Themen wie Aura Reading und die Kommunikation mit Verstorbenen oder anderen Wesen aus der geistigen Welt. Auch ethische Grundsätze sind wichtig. Neben Kursen ist regelmäßiges Üben entscheidend. Nur so werden die Fähigkeiten stetig besser.

Medium zu sein bedeutet nicht nur, Zugang zur geistigen Welt zu haben. Viel wichtiger ist die innere Haltung. Wer ruhig und ausgeglichen ist, kann klare Botschaften empfangen und weitergeben. Dazu gehört eine regelmäßige spirituelle Praxis, zum Beispiel Meditation. Ebenso wichtig ist Neugier und Offenheit, denn die geistige Welt zeigt sich oft überraschend. Wer bereit ist, diese Signale wahrzunehmen, wird schnell Fortschritte machen.

Die Ausbildung zum professionellen Medium sollte nicht Selbstzweck sein. Es geht darum, anderen zu helfen und Trost zu geben. Wer diese Aufgabe mit Hingabe annimmt, verbessert nicht nur seine Fähigkeiten, sondern leistet auch einen wertvollen Dienst für andere. Der Weg ist herausfordernd und braucht Geduld. Lernen hört nie auf.

Wenn du diese Verantwortung mit Respekt, Leidenschaft und Liebe annimmst, kannst du als professionelles Medium erfolgreich sein. Eine gute Ausbildung ist dabei sehr wichtig. Persönlichkeitsentwicklung, Disziplin und Selbstvertrauen sind nötig, um als Kanal zwischen Diesseits und Jenseits zu wirken. Wer bereit ist, anderen zu helfen, kann diese Herausforderung meistern. Nimm den Schlüssel fest in die Hand und gehe mit Zuversicht in das nächste Kapitel deines Lebens.

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Der Begriff Fernheilung wird in der modernen Medizin oft als esoterischer Quatsch, Humbug oder unbewiesener Aberglaube bezeichnet. Natürlich ist der Gedanke schon etwas ungewöhnlich, dass man Menschen durch gezielte Sendung von helfender Energie und positiven und heilenden Gedanken in verschiedenen Lebensbereichen helfen kann. Aber die Menschen, die solch eine Behandlung mitgemacht haben, berichten von, für sie selbst, sichtbaren Erfolgen. Kann es also alles nur ein Hirngespinst sein, oder ist doch Wahrheit darin enthalten? Bei der Fernheilung tritt der Heiler mit dem Patienten in geistigen Kontakt oder einfacher ausgedrückt, er schickt ihm die Heilenergie über den Äther. Doch wie kann das funktionieren? Eigentlich ist es ganz einfach - der gewünschte Heilprozess findet auf energetischer Ebene statt und, Energie ist bekanntermassen keinen räumlichen Beschränkungen unterworfen. Die verwendete Heilenergie kann dabei ganz unterschiedlicher Natur sein, wie beispielsweise Reiki oder auch Prana etc. Die Wirkung einer Fernheilung kann je nach der Art der Heilenergie anders ausfallen und somit ist der Heilungsprozess auch unterschiedlich gestaltet. Eines der populärsten Heilsysteme weltweit, welches in die Fernheilung integriert wird, ist das Usui-System des Reiki. Diese Technik wird im 2. Grad des Reiki gelehrt und gibt die Möglichkeit auch eine Reiki-Behandlung über die Ferne durchzuführen. Die Entfernung spielt bei einer Fernbehandlung keine Rolle. Das heißt, egal ob der Patient sich im anderen Raum befindet, in einer anderen Stadt oder gar auf einem anderen Kontinent, all das macht für den Erfolg der Fernheilung keinen Unterschied. Wichtig ist einzig und allein, dass der Empfänger sich an einem Ort befindet, wo er Ruhe findet und sich vollständig entspannen kann. Nur so kann der Fokus auf die geplante Behandlung gelegt werden. Sinnvoll ist dieser Form der Behandlung beispielsweise bei Blockaden (emotional und mental) oder auch bei der Behandlung von Tieren. Fernheilung ist kein Hexenwerk, aber sie kann helfen den eigenen Energiehaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen und so die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Eure Tina Knetsch
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Gibt es eigentlich Schutzengel? Was ist der Unterschied zwischen einem Geistführer und einem Geisthelfer?
Träume.. unsere täglichen Begleiter
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Träume... Botschaften des Himmels Bestimmt bist du schon einmal verfolgt worden und in höchster Todesangst geflohen. Auf einer Party haben dich alle Gäste angestarrt und du hast im gleichen Moment gemerkt: Ich bin ja nackt! Dann wieder bist du in tiefe Abgründe gestürzt oder dir sind alle Zähne ausgefallen. Du kennst diese Situationen und warst froh, wenn du dann morgens aufgewacht bist. Es sind klassische Träume, Träume, die immer wiederkehren. In fast allen Kulturen und in allen Zeiten. Jeder kennt solche Träume. Und das heißt auch: Fast jeder erinnert sich an solche Träume. Das ist ungewöhnlich, denn die meisten Träume – über 90 Prozent – sinken gleich wieder nach dem Aufwachen in Vergessenheit. Insbesondere Glücksträume scheinen kaum oder gar nicht im Gedächtnis haften zu bleiben. Krasse Angst- und Alpträume hingegen – und die meisten klassischen Träume sind Angstträume – überschatten noch den folgenden Tag oder bleiben sogar über Wochen und Monate beunruhigend. Das muss nicht so sein. 1. Persönliche Erlebnisse mit Träumen Neue Theorien zur Entstehung von Träumen und neue Methoden zu ihrer Deutung geben gerade den schlimmen Träumen die besten Noten. Denn sie bereiten einen Schub in der Entwicklung der Persönlichkeit vor. Sie können auf einen Konflikt hinweisen, der jetzt zur Lösung und Klärung ansteht. Und sie geben Hinweise darauf, wie der Konflikt gelöst werden kann. Einige Traumforscher gehen davon aus, dass in unseren Träumen Erfahrungen und Erlebnisse aus früheren Leben auftauchen. Warum träumt ein kleines Kind immer wieder davon, es würde verschüttet? Ein anderes ertrinkt oder wird von Flammen bedroht. Obwohl es solche Erfahrungen in diesem Leben noch nie gemacht hat. Ich habe als Kind immer wieder geträumt, mein Vater geht in den Krieg, und ich wusste, er kommt nicht wieder. Woher wusste ich als Kleinkind, was Krieg ist und was es bedeutet, dass mein Vater sterben wird? 2. Die Natur der Träume 2.1. Typische Traumszenarien Ob wiederkehrende Alpträume auf ein früheres Leben zurückzuführen sind, lässt sich nicht nachprüfen. Ich persönlich glaube daran. Wichtiger jedoch ist, dass die Ängste jetzt besiegt werden, wie überhaupt alle Konflikte, die in Träumen auftauchen. Ich gehe noch einen Schritt weiter: sie tauchen auf, damit sie endlich bewältigt werden! Traumlexika, in denen einzelne Symbole gedeutet werden können, sind natürlich hilfreich. Aber den grundsätzlichen Sinn des Traumes kann nur der Träumer selbst herausfinden. Jeder von uns muss und kann lernen, seine Träume zu erkennen und zu deuten. Und wenn es gelingt, stehen uns ungeahnte Tore und Möglichkeiten offen. 2.2. Erinnerung an Träume Das Erinnern ist Übungssache. Ich empfehle dir ein Traumtagebuch, in dem du direkt nach dem Aufwachen alle Erinnerungen sofort notierst. Hilfreich ist auch, abends vor dem Einschlafen das Höhere Selbst um Erinnerungen am nächsten Morgen zu bitten. Vielleicht dauert es mit dem Erfolg ein wenig, aber wie so oft im Leben macht Training auch hier alles möglich. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit der Traumdeutung, und es ist und bleibt für mich ein sehr spannendes Thema.